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Wie unterscheiden sich ein PhDr und ein PhD?

Sowohl PhDr, als auch PhD können das berufliche und das gesellschaftliche Ansehen steigern. Sie können beruflich zu Aufstiegschancen mit mehr Anerkennung, Verantwortung und höherem Einkommen führen. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den beiden Studienabschlüssen. 
PhDr und PhD sind Doktorgrade, die einer unterschiedlichen Bologna Klassifikation zugeordnet sind und damit unterschiedlich geführt werden dürfen. Das sorgt für Verwirrung, die allerdings nicht davor schützt, dass bei unrechtmäßiger Titelführung hochschulrechtlich vorgegangen werden darf. Daher haben wir hier eine Gegenüberstellung der beiden Doktorgrade PhDr und PhD zusammengefasst.

Der PhDr ist eine berufsbegleitende Weiterbildung, während sich der PhD als wissenschaftliche Qualifikation versteht. 


PhDr

Ein PhDr kann mit einem konsekutiven Masterabschluss (Bachelor + Master) oder einem gleichwertigen Diplom absolviert werden.

Im Rahmen des Studiums wird besonderer Wert auf eine praxisnahe Forschung gelegt. Das PhDr-Fernstudium kann bereits nach einer Mindeststudienzeit von 12 Monaten abgeschlossen werden und eignet sich ideal als berufsbegleitende Weiterbildung.

Beim PhDr handelt es sich um ein Rigorosumsverfahren, den sogenannten „kleinen Doktorgrad“, dieser wird der zweiten Ebene der Bologna Klassifikation zugeordnet. Die Führung des Grades PhDr erfolgt vor dem Namen. Dieser akademische Grad ist international anerkannt und führbar. In Österreich ist das Führen und die Eintragung des Titels nach § 88 UG Abs 1 & 1A gestattet.

 

PhD

Das PhD-Studium ist ein Doktorgrad, der für eine wissenschaftliche Forschungsarbeit vergeben wird. Die wissenschaftliche Qualität der Arbeit ist das ausschließliche Beurteilungskriterium, faktisch müssen im Rahmen des PhD-Studiums neue wissenschaftliche Erkenntnisse eigenständig erschlossen werden.

Dieser Abschluss kann nach dem Bachelor und Master absolviert werden. Ein PhD-Studium dauert im Regelfall mindestens drei Jahre und wird in den meisten Fällen hauptberuflich absolviert.

Der PhD (philosophiae doctor) ist der eigentliche Doktorgrad und damit international anerkannt. Der Grad PhD wird der dritten Ebene der Bologna Klassifikation zugeordnet. Der Titel „Dr.“ darf im Falle der Vergabe des Titels „PhD“ nicht geführt werden – siehe § 88 in Verbindung mit $ 116 des Universitätsgesetzes 2002 – UG, BGBl. I Nr. 120/2002.

 

 

 

Die Bologna Klassifikation: Der Unterschied zwischen PhDr und PhD


Anfang der 2000er Jahre herrschte vielfach Unsicherheit über die Wertigkeit ausländischer Hochschulabschlüsse. Daher wurde die sogenannte Bologna Klassifikation eingeführt, in der die akademischen Abschlüsse dreistufig eingeteilt werden. Diese Einstufung ist entscheidend, wie die verschiedenen akademischen Abschlüsse geführt werden dürfen.

Die folgende Einteilung gilt u.a. für Österreich und Deutschland, wobei es auch hier Unterschiede gibt. Andere Länder haben möglicherweise den Umstellungsprozess zur Vereinheitlichung der Hochschulabschlüsse durch die Bologna Klassifikation noch nicht abgeschlossen, daher kann es zu Abweichungen kommen.


Der erste akademische Grad entspricht dem Bakkalaureurs und dem Bachelor. Ein Abschluss dieser Ebene berechtigt zum Masterstudium.

Die zweite Ebene beinhaltet beispielsweise Master, Magister und Diplom-Ingenieur. Diese Diplom- oder Masterstudien ermöglichen wiederum ein Doktoratsstudium. In diese Klassifikation wird auch der PhDr. eingeordnet, wodurch er in Österreich zur Bewerbung um einen A-Posten berechtigt.

Als „Dr.“ dürfen nur Doktorgrade der dritten Ebene geführt werden. Dazu gehört der klassische Doktor oder der PhD. Diese Abschlüsse setzen einen eigenständigen wissenschaftlichen Beitrag voraus.

Die Vorteile eines Fernstudiums

Durch ein Fernstudium können Beruf und Studium gut vereinbart werden.

Die POBS private online business school hat sich auf die Vermarktung, die Beratung und Betreuung hochwertiger Fernstudien fokussiert. Das Ziel ist es, internationale, hochwertige Weiterbildungsangebote renommierter Hochschulen in Österreich verfügbar zu machen. Dabei ist die Vereinbarkeit von Beruf und Studium immer ein zentraler Punkt – im Rahmen berufsbegleitender Fernstudien in Kooperation mit namhaften Universitäten kann sowohl die bisherige Beschäftigung weitergeführt, als auch eine zusätzliche Qualifikation erworben werden.  


Ein Fernstudium zeichnet aus durch:

  • Keine Anwesenheitspflicht
  • Keine fixen Prüfungstermine
  • Studienstart jederzeit möglich
  • Online, flexibel und berufsbegleitend

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Kontakt
Mag. Christina Tschikof 
Lehrgangsberatung Wien
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